Das muss in die Rucksack-Apotheke

Egal ob Tages-Ausflug oder Wander-Wochenende, eine gute Ausstattung ist wichtig.

Im Rucksack sollte immer ein wenig Platz für eine Notfall-Apotheke reserviert sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set bildet die Grundausstattung, um kleine Wunden und Verletzungen zu versorgen. Hinzu kommt Desinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie ein Dreieckstuch, das auch als Sonnenschutz dienen kann. Je nach Witterung sollte auch ein Sonnen- und Insektenschutz eingepackt werden.

Damit das Outdoor-Vergnügen nicht durch eine schmerzhafte Blase am Fuß gestört wird, packt man am besten noch Blasenpflaster ein und pflegt die Füße mit einer Creme mit Harnstoff oder Hirschtalg. Damit erst gar keine Blase entsteht, sollten die Socken und Schuhe genau passen.

Vergessen Sie nicht, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Wasser oder verdünnter Apfelsaft sind unterwegs gute Durstlöscher. Für einen kurzen Energieschub sind untertags Magnesium-Direktsticks empfehlenswert. Man kann sie ohne Wasser einnehmen.

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Fructose: Unverträglichkeit oder Intoleranz?

Nicht jeder verträgt Fruchtzucker.

Fructose steht für Fruchtzucker – eine Art von Zucker, die auf natürliche Weise in Obst und Süßungsmitteln wie Marmelade, Ahornsirup und Honig vorkommt. Aber auch in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln verbirgt sich Fruchtzucker.

Bei einer Fructose-Unverträglichkeit handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge Fructose im Darm aufnehmen. Isst man davon zu viel auf einmal, stellen sich Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung ein. Die „erträgliche“ Menge ist bei jedem Menschen anders.

Es gibt auch eine erbliche Fructoseintoleranz. Diese ist angeboren und besteht lebenslang. Sie kann durch einen einfachen Bluttest nachgewiesen werden. Betroffene müssen Fruchtzucker ein Leben lang streng meiden. Denn ihr Körper kann keinen Fruchtzucker abbauen. Diese Form kommt aber nur selten vor.

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Heilpflanzen: Beinwell

Fördert die Wundheilung und lindert Rückenschmerzen

Die Anwendung von Beinwell ist vor allem bei typischen Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen gut belegt und wissenschaftlich untermauert. Sowohl Schmerzen als auch Schwellungen und Blutergüsse werden durch Beinwell gebessert.

In den letzten Jahren wurden darüber hinaus vermehrt Studien durchgeführt, die eine schmerzstillende Wirkung von Beinwell beispielsweise bei Rückenschmerzen belegen.

Man trägt Beinwell nur äußerlich in Form von Salben oder Umschlägen auf. Die Anwendung soll nur auf intakter Haut stattfinden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Beinwell verzichtet werden.

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Apotheke vor Ort – wichtiger denn je

Die Apotheke im Ort ist ein wichtiger Faktor im Gesundheitswesen. Sie stellt, Notdienste in der Umgebung eingeschlossen, einen Rund-um-die-Uhr-Service für die Gesundheit zur Verfügung. Doch ist sie in dieser multimedial vernetzten Welt überhaupt noch zeitgemäß?
Die Antwort lautet: Ja!

Schauen wir uns die Fakten an. Der Preis ist das oftmals (aber auch nicht immer) der einzige Punkt, bei dem die Vor-Ort-Apotheke nicht mit dem reinen Versandhandel mithalten kann. Die Strukturen machen es Apothekern nahezu unmöglich, mit Preissuchmaschinen mitzuhalten.

Ansonsten sind Präsenzapotheken klar im Vorteil. Mit dem Notdienst decken sie rund um die Uhr die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Arzneimitteln ab. Auch steht stets Fachpersonal als Ansprechpartner für alle Arten von Gesundheitsfragen bereit. Der persönliche Kontakt ist im Gesundheitswesen unerlässlich und schafft Vertrauen.
Auch erhöht die persönliche Beratung zu Arzneimitteln die Effektivität der Therapie. Die Versorgung mit Arzneimitteln kann immer sehr schnell sichergestellt werden. Normalerweise dauert die Besorgung, selbst eines seltenen Medikaments, nicht länger als einen halben Tag. Welche Branche kann das schon von sich behaupten?
Die Überwachung von Interaktionen ist ein nicht minder wichtiges Thema. Treten irgendwelche Probleme bei einer Medikation oder Verfügbarkeit eines Medikamentes auf, findet der Apotheker als Experte gemeinsam mit dem Arzt für den Patienten eine Lösung.

Gesundheit ist und bleibt ein besonders wichtiges und hohes Gut für jeden einzelnen von uns. Die Apotheken leisten ihren Beitrag dazu und sorgen sich für und um uns. Der Preis sollte also nicht alles sein. Gesundheit ist keine Ware zum Umtauschen. Sondern ein unbezahlbares Gut.